Tasmanischer Pfeffer - Richtig Gut Würzen

Richtig Gut Würzen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Tasmanischer Pfeffer

Mono Gewürze A-Z > Pfeffer, echte und falsche > Falsche Pfeffer
Herkunft: Australien, Provinz Tasmanien

Rein optisch erinnert der Tasmanische Pfeffer von allen falschen Pfeffern am meisten an den echten Pfeffer. Die Beeren sind großkalibrig, schwarz und rund.
Nichts desto weniger stammt er von einem Rautengewächs und wie sein naher Verwandter, dem Chiloé Pfeffer, ist er geprägt von einer intensiven, beißenden Schärfe.
Der Scharfstoff heißt übrigens Polygodial. Der Pfeffer ist so intensiv, dass Du deutlich sparsamer würzen solltest als mit echten Pfeffern.

Der Tasmanische Pfeffer hat übrigens eine weitere Besonderheit: auch die Blätter des Strauches werden intensiv in der Küche eingesetzt.
Das australische Pfefferblatt erinnert im Geschmack eher an Szechuan Pfeffer und wurde ursprünglich in der Bushtucker-Küche genutzt. Logisch, der Strauch ist immergrün und das Gewürz damit immer verfügbar.

Tasmanischer Pfeffer ist nicht für die Verwendung in einer Mühle geeignet, da er eher weich ist. Es kommt entweder ein Mörser zum Einsatz oder, besser, ein Gewürzschneider.

Sowohl Blätter wie auch Beeren eignen sich sehr gut für den Einsatz mit Wildfleisch - Hase und Dammwild - , Zucchini, Kürbis, und getrockneten Bohnen.
Beim Einkauf:
Blätter sollten gleichmäßig tiefgrün sein. Die Beeren sind recht groß und dunkel-lila bis tiefschwarz.
Passt besonders gut zu:Hase, Reh, Zucchini, Kürbis,
Harmoniert mit:
Akaziensaat, Wacholder, Lemonmyrtle, Knoblauch, Zwiebeln
Anwendung:Beides als Streuwürze, die Beeren frisch geschnitten oder gemörsert
Verwendung in Mühlen?Nein! Einen Gewürzschneider verwenden
Wann kommt das Gewürz ins Essen?Die Beeren können etwas länger garen, weil die Schärfe dann abnimmt und das pfeffrige besser durchkommt. Blätter am Ende der Garzeit.
In welchen Gewürzmischungen wird es verwendet?keine bekannt
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü