Senfsaat - Richtig Gut Würzen

Richtig Gut Würzen
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Senfsaat

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Mild, Scharf, Grobkörnig, Süß...

Es gibt unendlich viele Arten um Senf(-paste) zuzubereiten. Alle werden aus Senfsaat gemacht. Es gibt weißen -, gelben -, braunen - und schwarzen Senf. Schwarzer Senf ist sehr selten und wird zunehmend durch den braunen Senf ersetzt.
Weißer Senf ist besonders in USA beliebt und die soeben verkaufte marktführende Marke wird aus weißem Senf gerührt, der merkwürdigerweise eher süßlich als bitter schmeckt, und dann mit Kurkuma dunkel-gelb gefärbt.
In Frankreich wird Senf meistens aus geschältem, braunem Senf hergestellt. Auch der grobkörnige Senf besteht aus geschälten und ungeschälten braunen Senfkörnern. In Deutschland ist gelber Senf meistens die Grundzutat. Beste Qualitäten stammen übrigens aus Kanada.

Zur Herstellung von Senf werden die Körner zunächst in Wasser eingeweicht um die Enzyme zu aktivieren. Dazu braucht man viel Erfahrung! Den Aktivierungsprozess sollte man nämlich stoppen. Das macht man mit Alkoholhaltigen Gärerzeugnissen wie Essig, Wein, Bier oder Cider. Dann wird er gemahlen, wobei man kontrollieren sollte, wie stark sich die Temperatur entwickelt. Dann wird er gewürzt, gesüßt, gemischt oder was auch immer damit gemacht - wie gesagt der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

In der Küche zuhause brauchst Du Senf vor Allem um Gemüse einzulegen. Senfpulver aromatisiert Salatdressings besser als Senfpaste. Die indische Küche nutzt braunen Senf als Zutat für Dals und Currys.

Noch ein Tipp: in manchen indischen Rezepten soll Senföl verwendet werden. Das Öl ist nicht scharf! Es riecht ein bischen streng. Um den Geruch zu vermindern erhitzt Du das Öl sehr stark, bis es raucht (es ist eine gute Idee, falls das machbar ist, dies an der frischen Luft zu tun. Zum Beispiel auf einem Gasgrill.) danach lässt Du es bitte stark abkühlen um es dann nocheinmal auf Gartemperatur zu erhitzen.



Beim Einkauf:
bei gelbem Senf darauf achten, dass es nicht geschälter brauner Senf ist
Passt besonders gut zu:
Dal, Curry, Schmorgerichte vom Wild, eingelegtes Gemüse
Harmoniert mit:Ingwer, Dill, Estragon, Fenchel, Bockshornklee
Anwendung:
ganz oder gemahlen, je nach Wunsch
Verwendung in Mühlen?Ja
Wann kommt das Gewürz ins Essen?Bei warmer Anwendung kurz vor Ende der Garzeit - bei Schmorgerichten nach 2/3 de Garzeit
In welchen Gewürzmischungen wird es verwendet?keine bekannt
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