Asant - Richtig Gut Würzen

Richtig Gut Würzen
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Asant

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Stinkbombenalarm!

Formal betrachtet ist Asant, auch bekannt als Teufelsdreck bzw Asafoetida, per Definition kein Gewürz. Es wird der harzige Milchaft der Wurzeln verwendet, der entsteht wenn die zuvor ausgegrabenen Wurzeln dieses Baumes immer wieder angeritzt werden. Solange das Harz in großen Klumpen vor Dir liegt ist der Geruch noch ganz erträglich. Fängt man aber an den Klumpen zu bearbeiten ist die Stinkbombe geplatzt. Schuld daran ist der enthaltene Schwefel.

In den letzten Jahren hat die Verwendung von Asant in der Küche auch bei uns wieder an Bedeutung gewonnen - einer der positiven Nebeneffekte der veganen und  ayurvedischen Küche. Obwohl die Pflanze in Vorderasien wächst findet sie quasi nur in der indischen Küche Anwendung und dort auch nur in Gesellschaftsgruppen, denen die Nutzung von Allium Pflanzen verboten ist. Die Benutzung des Harzes ist sehr unpraktisch und die Aufbewahrung Zuhause eigentlich nicht zumutbar. Daher hat sich als handelsübliches Produkt der getrocknete und vermahlene Asant durchgesetzt, der aber mit Trennmitteln gestreckt und mit Kurkuma gefärbt wird, damit er nicht wieder verklebt.
Grundsätzlich passt Asant zu allen Gerichten, die eine ordentliche Dosis Knoblauch und Zwiebeln vertragen können.
Beim Einkauf:
Achte darauf, dass das Produkt in einem luftdichten Behälter verkauft wird.
Passt besonders gut zu:Rote Linsen, Grüne Stangenbohnen, Garnelen
Harmoniert mit:Kurkuma, Chili, Ingwer, Galgant
Anwendung:
Möglichst das Pulver verwenden. Bei Verwendung des Harzes bitte immer nur Erbsengroße Mengen im Mörser mahlen und dabei Reismehl - als Klumpschutz - hinzufügen.
Verwendung in Mühlen?Nein
Wann kommt das Gewürz ins Essen?etwa zur Mitte der Garzeit
In welchen Gewürzmischungen wird es verwendet?Chat Masalla
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